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ForumLyrik, ganz golden der Morgen…

, ganz golden der Morgen…


01.12.2011 07:18

In der Hellsichtigkeit vom Erwachen
höre ich deine Stimme und höre dein Lachen
und nehme es auf und mit in den Morgen,
du weißt, ich mach mir keine Sorgen,
es klingt in mir nach,
wenn ich dann ganz wach,
oder manchmal zunächst auch noch etwas schwach
mich in den jungen Tag rein strecke,
der erste Kaffee - und danach entdecke
ich immer noch deine Stimme und dein Lachen
und ganz genau so klangvoll als wie beim Erwachen,
es wärmt mir die Seele, den Kopf und den Bauch,
sich kringelnd wie ganz feiner Tabakduftrauch,
ach Liebster, ich spür dich und höre dich auch,
ganz golden der Morgen dadurch für mich strahlt,
die Stimme von dir macht sich immer bezahlt,
sie klingt wie ein sanftschmelz´ger Bariton
und ist schon als wie des Tagewerks Lohn,
ach mein Lieb,
höre deine Stimme ich und höre auch dein Lachen
dann bin von ganz hinten tief glücklich ich, kann alles dann machen,
als sänge es aus einer Quelle ganz unten bis ganz hoch
und sprudelnd und dein Charisma perlt und riefe mich auch noch,
mich einhüllend
mich innen befüllend
mit Schwung und mit Glück
und nichts davon schwindet oder geht jemals zurück,
einzig schwingt es hin und her –
weg geht davon nie nichts und nimmermehr,
es klingt wie ein mehr und niemals mehr leer.
Wir beide gemeinsam ein fischreiches Meer
und auch voller Quelle und Salz, Gott erhalts.

Dorothea Herweg - Donnerstag, 17. November 2011
zullr
01.12.2011 08:03

-
wunderbar!
kommt mir bekannt vor......

01.12.2011 08:07

Danke,
Meister zullr, für diesen Eintrag.

Liebe Grüße von Dorothea
zullr
01.12.2011 08:12

-
für ein meister reicht mein kommentar noch lange nicht....
aber egal jetzt.
ne, ist wirklich echt klasse dein gedicht.
so schön es auch ist, so traurig stimmt es mich auch; was auch nicht schlimm ist.
da kommt halt meine melancholische seite raus.
tja, die sehnsucht....

01.12.2011 08:40

...den Meister
hab ich Dir innerlich nach Deinem zuletzt eingestellten Bild o.t. verliehen.
Die melancholische Seite wird leichter, wenn sich durch Worte eine Traurigkeit entwickelt, die ja nicht wirklich die eigene ist, höchstens ein Hauch davon.
Danke für den Kommentar,

liebe Grüße nochmals von Dorothea
kitkat
01.12.2011 10:33

Mich bringt es dazu
alles was ich (noch) habe mehr zu schätzen,
wenn es nicht mehr da ist
ist es zu spät.
Darum werde ich meinen Schatz gleich mal ganz doll drücken
die Tränen des Glücks und der Rührung trocknen
und lachend in den Tag gehen!

Lieben Dank Dorothea für dieses mitten ins Herz treffende Gedicht,
und herzliche Grüße von Jutta

01.12.2011 10:58

Liebe
Dorothea sosehr Liebe auch schmerzen kann sosehr könnten wir ohne sie nicht leben!

Zitat:Jemanden lieben heißt als einziger ein für die anderen unsichtbares Wunder sehen. Francois Mauriac

Ich glaube dieses Zitat bestätigt all ds was Du in diesem wunderschönen Gedicht geschrieben hast! Bin berührt so wie Jutta es auch ausdrückt udn Roland! LG Anton
dieobjektive
01.12.2011 11:22

jetzt werd ich auch gleich sentimental
Hallo,

echt wunderschönes Gedicht. Sehr melanchonisch, es trifft mitten ins Herz !

02.12.2011 07:19

danke an dieobjetive
für diesen spontanen Eintrag.

Liebe Grüße von Dorothea

 


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