Filigran kommt die Birke ins Licht,
der Himmel wird heller
es ist wie ein helles Gedicht,
der Morgen wird schneller
er ist schon fast da,
die Sonne am Himmel
malt alles schön klar.
Ich hörte die Elster,
sie geckerte: „ätsch“,
die Antwort klang laut
wie ein fröhliches „bätsch“.
Aufgegangen
die Schatten der Nacht,
weggefangen,
so der Verdacht,
die Sandkörner des Schlafes,
gegangen
in die Truhe der Ruhe,
zugunsten
des Tages und seines Bedarfes,
ganz hell schon von Sonne,
jeder Tag trägt in sich Wonne,
strahlt Himmel auf Erde,
strahlt ohne Beschwerde
auf Bäume und Tiere,
auf Wasser und Schnee,
auf Menschen und Häuser
auf weißen, auf roten und auf den grünen Klee.
Der Tag strahlt im Freien
für alles Gedeihen
strahlt Tag auch in Reihen
und Wolken und Augen zum Taugen
von Herzen und Höfen und Heimen
zugunsten
des Lebens und seines Bedarfes.
Die Nacht
deckt den Bedarf des Schlafes.
Erwacht nach der Nacht des Tages Pracht.
All die kleinen und großen Wesen
erwachen erquickt durch die Traumesspesen.
Erst abends ist des Tages Werk vollbracht,
am Abend erst erwacht die Nacht
und der Tag geht schlafen.
Zur Nacht klingen andere Harfen,
als Schuhe der Ruhe
mit samtzartem Belag
bleibt die Nacht die Ergänzung dem sonnigen Tag.