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ForumLyrikSein

Sein


22.12.2011 07:01

Sein

In der ganz großen Not
besinnt
sich
der Mensch
auf sein Sein.
Nie
bleiben
seine Sinne
allein.
Mindestens
gehen
Sinne
zu dreien.
Vom Verstand
registriert,
vom Gefühl
annektiert,
in die Seele
geschmiegt,
in der Seele
gewiegt
und gewogen
dem Sein.
Nie
sind die Sinne
allein.
Nie
ist der Mensch
allein.
Immer
zeigt
sich
im Sein
noch
andrer
Schein
von Licht
und flicht
sich
ins Sein.

DH Mittwoch, 14. Januar 2009
kitkat
22.12.2011 14:39

Das kann ich
einfach mal so total unterschreiben...LG Jutta

22.12.2011 15:43

Danke Jutta
für diesen kurzen und prägnanten Satz. Freu

und Dir liebe Grüße von Dorothea

23.12.2011 10:05

ausgezeichnet
definiert und formuliert!


Blume in der geborstenen Mauer,
Ich pflücke dich aus der Mauerritze,
Mitsamt den Wurzeln halte ich dich in der Hand,
Kleine Blume - doch WENN ich verstehen könnte,Was du mitsamt den Wurzeln und alles in allem bist,
Wüßte ich, was Gott und Mensch ist.

Tennyson (Übersetzung von Marion Steipe)

23.12.2011 10:52

Traumhaft,
die angefügte übersetzte Marginalie
und vielen Dank für Deinen Eintrag lieber Anton

und liebe Grüße von Dorothea

 


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