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Epik & Dramatik
Kurzkrimi
| Kurzkrimi (geschlossen) |
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28.02.2008 17:35 |
Er saß in seiner aufgeräumten Wohnung und trank.
Gin. Es war vier Uhr früh, er war hellwach. Er saß am Fenster und starrte hinaus. Vom Meer her trieb der Wind die Reste feuchten Nebels. Kaum zu bemerken, begann es hell zu werden. Sonst geschah nichts. Nur das Licht und die Farben... Der Geruch des Wassers. Er saß da. Es war jetzt nicht mehr nötig, zu denken; sie würden bald da sein. |
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29.02.2008 19:56 |
Creepy...
...mir gefällts...
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01.03.2008 17:37 |
Der Bischof
Ach herrieh-ich hatte Besuch.
Josef und Kurt. Meine Freunde. Schöne Freunde waren das. Sie hatten mir soeben eröffnet, daß sie die Spur des Bischofs verloren hatten. Ich hätte sie erschlagen können. Dieser Kerl, der zur Tarnung in Bischofsklamotten herumlief, war unsere letzte Chance gewesen. Die Vierzigtausend konnten wir vergessen. Ich stieß so manche Verwünschung aus. Josef und Kurt machten betretene Gesichter. Schließlich zuckte ich mit den Schultern, zog mir die Schuhe an, ging runter und besorgte mir ne Flasche. Damit setzte ich mich an den Fluß, trank und dachte nach. Das Plätschern des Wassers beruhigte mich. Auch die Sonne schien und der Whisky war in Ordnung. Wir waren halt kein besonders gutes Team. Wir hatten schon so einiges vermasselt, und daß wir überhaupt immer etwas Geld auf Tasche hatten, war nur dem Umstand zu verdanken, daß sich die anderen meist noch dümmer anstellten, als wir. Als ich zurück in die Wohnung kam, stritten sich die beiden noch immer, wer nun schuld daran gewesen sei, daß der Bischof hatte verschwinden können, und die Musik war derart laut, sodaß sie regelrecht brüllen mußten und überall standen leere Bierflaschen herum, der Köter hatte in der Ecke Wasser gelassen, und mir gefiel das alles ganz und gar nicht. |
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04.03.2008 20:22 |
Ich lasse mich nicht gern erschießen.
Also blieb ich, wo ich war und verursachte absolut
kein Geräusch. Ich hockte im Gebüsch irgendwo im hintersten Winkel des Parks. Manchmal sah ich das Licht einer Taschenlampe und hörte ein Flüstern. Äste stachen mir in den Rücken. Ich hoffte, sie würden irgendwann aufgeben. Der Park war groß; das war mein Glück. Ich mußte eingenickt sein. Es dämmerte, als ich zu mir kam. So friedlich alles und sorglos im stillen Morgenlicht. Ich schlich zur Straße. Die zwei im Wagen schliefen. Ich nahm die U-Bahn und fuhr zu Vera. Der Schlüssel lag an seinem Platz, und ich kroch leise zu ihr unter die Decke. |
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14.12.2008 19:14 |
die sind so kurz-
jedes für sich.
hier noch was: Die Tasche Es war heiß an jenem Abend. Im Norden der Stadt. Beim Schlachthof. Es roch. Auch die Bar, in der er saß und wartete, roch. Nach Bier, Schnaps. Rauch. Es war laut. Er wartete eine Stunde. Dann kam dieser kleine, fette Mann. Schweiß rann ihm den geröteten Hals hinab. Er rauchte ununterbrochen. -Tut mir leid, ich bin zu spät- -Schon gut. Gib her- Er steckte das Paket in seine Tasche und stand auf. -Willst du nicht nachsehen?- -Nein- Er ging hinaus. Es wurde dunkel. Er nahm den Bus. |
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14.12.2008 20:30 |
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ja das ist ein sehr schöner SchreibStil-
gelällt mir sehr gut- Hut ab- ich mag so was!! kriegst mal ungesehene 10 Points von mir- ![]() |
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14.12.2008 20:57 |
...
ich finde sie auch richtig gut... gefallen mir alle!!! danke nochmal Jack...
![]() |
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01.03.2009 16:18 |
oh -danke
hat sich mal wieder jemand hierher verirrt- freut mich!
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01.03.2009 17:36 |
hier war ich ja noch garnicht...
gut dass man die frischesten forenlinks angezeigt bekommt
ich mache es kurz: chapeau! |

































