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digitale Malerei
Tipps fürs colorieren
| Tipps fürs colorieren |
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13.05.2008 14:56 |
hallo!
versuche immerwieder was mit photoshop zu colorieren. sieht aber immerwieder doof aus oder nie so wie ich mir das vorstelle. sieht immer alles so aufgesetzt aus. gebt mir doch mal n tipp. ne blutlache unter den tieren würd ich toll finden. wie mach ich n das? mein versuch sah unmöglich aus. oder hat nich jemand lust was tolles draus zu machen? wäre toll zu sehen, was möglich wäre vorher: http://i216.photobucket.com/albums/cc139/vanessa2710/mieze1.jpg jetzt: http://i216.photobucket.com/albums/cc139/vanessa2710/miezecoloriert.jpg liebe grüße |
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13.05.2008 16:23 |
ein paar kleine Tips
Hi,
also ganz grundsätzlich scheint das Kolorieren ja schon mal zu klappen. Mir sind aber ein paar Kleinigkeiten aufgefallen. du benutzt Schattierungen, aber kaum Lichtpunkte / hellere Bereiche. Bei den Augen und dem Gewächs im Hintergrund ist der Lichteinfall etwas angedeutet, ansonsten hast Du allerdings maximal 2 Farbtöne benutzt (z.B. Grau und ein etwas dunkleres Grau für die Schattierung). Da würde ich ein wenig mehr die Möglichkeiten ausreizen. Z.B. auf einem Layer mal mehr Lichteinfall ins Spiel bringen (mit der Layer-Transparenz kannst Du ja dann weiter sehen, ob es gut hinhaut. Gerade die Lippen könnten ein paar Lichtpunkte vertragen, um schön satt und "saftig" zu wirken. Das Fell könnte ein wenig diffus an einigen Stellen aufgehellt werden (im Grunde oder einfach gesagt - konträr zur Schattierung). Dann benutzt Du eben recht wenige Farbtöne generell. Das kann funktionieren und ist nicht schlimm, ist aber natürlich kein Muss. Entscheidend ist die Frage nach dem Ziel... soll das ganze sehr naturalistisch-plastisch wirken oder eher stylisch á la Vektorgrafik etc. ? Zudem würde ich mal mehr mit den Werkzeugspitzen herumexperimentieren. Die kann man ja von hart bis weich (etc. pp) einstellen. Je nach Textur (oder "gedachter" Oberfläche, also z.B. Lippe vs. Fell) kann man mit verschiedenen Einstellungen die haptischen Qualitäten oder die Reflektionseigenschaften etc. natürlich "untermalen", betonen. Mit einem Grafiktablet geht das Kolorieren natürlich eh was einfacher, mit einer Maus ist es immer ne Frickelei (aber selbst das geht grundsätzlich). Dann ist die grundsätzliche Farbwahl natürlich immer ne Frage der Wirkung (und du sprachst ja von der Wirkung). Das Grün der Augen und das Lila im Hintergrund finde ich etwas aggressiv, aber vielleicht geht das nur mir so. Naja, auf jeden Fall ist praktisch bei der Kolorierung auf verschiedenen Layern zu arbeiten, damit man jede einzelne Ebene auch nachträglich noch anpassen kann (z.B. durch ein wenig Gaussian-Blur etc.). Und wie gesagt, wenn Du schon schattierst, dann würde ich mehr Töne (also auch Lichtpunkte) verwenden. Sonst sieht es schnell halb-plastisch aus. Viele Grüße, Sebastian |
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13.05.2008 16:53 |
ein paar kleine Tips
Hi,
also ganz grundsätzlich scheint das Kolorieren ja schon mal zu klappen. Mir sind aber ein paar Kleinigkeiten aufgefallen. du benutzt Schattierungen, aber kaum Lichtpunkte / hellere Bereiche. Bei den Augen und dem Gewächs im Hintergrund ist der Lichteinfall etwas angedeutet, ansonsten hast Du allerdings maximal 2 Farbtöne benutzt (z.B. Grau und ein etwas dunkleres Grau für die Schattierung). Da würde ich ein wenig mehr die Möglichkeiten ausreizen. Z.B. auf einem Layer mal mehr Lichteinfall ins Spiel bringen (mit der Layer-Transparenz kannst Du ja dann weiter sehen, ob es gut hinhaut. Gerade die Lippen könnten ein paar Lichtpunkte vertragen, um schön satt und "saftig" zu wirken. Das Fell könnte ein wenig diffus an einigen Stellen aufgehellt werden (im Grunde oder einfach gesagt - konträr zur Schattierung). Dann benutzt Du eben recht wenige Farbtöne generell. Das kann funktionieren und ist nicht schlimm, ist aber natürlich kein Muss. Entscheidend ist die Frage nach dem Ziel... soll das ganze sehr naturalistisch-plastisch wirken oder eher stylisch á la Vektorgrafik etc. ? Zudem würde ich mal mehr mit den Werkzeugspitzen herumexperimentieren. Die kann man ja von hart bis weich (etc. pp) einstellen. Je nach Textur (oder "gedachter" Oberfläche, also z.B. Lippe vs. Fell) kann man mit verschiedenen Einstellungen die haptischen Qualitäten oder die Reflektionseigenschaften etc. natürlich "untermalen", betonen. Mit einem Grafiktablet geht das Kolorieren natürlich eh was einfacher, mit einer Maus ist es immer ne Frickelei (aber selbst das geht grundsätzlich). Dann ist die grundsätzliche Farbwahl natürlich immer ne Frage der Wirkung (und du sprachst ja von der Wirkung). Das Grün der Augen und das Lila im Hintergrund finde ich etwas aggressiv, aber vielleicht geht das nur mir so. Naja, auf jeden Fall ist praktisch bei der Kolorierung auf verschiedenen Layern zu arbeiten, damit man jede einzelne Ebene auch nachträglich noch anpassen kann (z.B. durch ein wenig Gaussian-Blur etc.). Und wie gesagt, wenn Du schon schattierst, dann würde ich mehr Töne (also auch Lichtpunkte) verwenden. Sonst sieht es schnell halb-plastisch aus. Viele Grüße, Sebastian |
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13.05.2008 16:57 |
ups
war keine absicht mit dem doppelposting, sorry
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13.05.2008 17:32 |
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nich schlimm. ist mir auch schon passiert.
danke dir. werd mich nochmal dransetzen und mir deine tips zu herzen nehmen. war auch noch gar nich fertig , aber mit licht und schatten hab ich n dolles problem, da geb ich immer schnell auf. |































