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ForumKunst Ausstellungen / Events / AnkündigungenAufruf KUNSTSTIMMEN GEGEN ARMUT

Aufruf KUNSTSTIMMEN GEGEN ARMUT

petra
07.09.2007 13:10

Aufruf KUNSTSTIMMEN GEGEN ARMUT

Die freischaffenden Künstler ? Thoma Baier/Schwarzwald, Bettina Gladisch/Darmstadt, Mona Schwenker/Berglisch Gladbach, Anne Radstaak/Buch/Taunus ? haben die Aktion KUNSTSTIMMEN GEGEN ARMUT im August 2007 ins Leben gerufen.

Bei diesem Projekt geht es um den Themenkreis "Arbeitslosigkeit, Hartz IV, neue Armut, daraus resultierende Emotionen und um die Frage "Sind wir Deutschland"? Ein M i t m a c h p r o j e k t für alle Schichten in der Bevölkerung mit dem Ziel, den Politikern in Berlin zu einem definierten Zeitpunkt in einer geballten Aktion ein "Riesengeschenk" zu machen.

Anschauen und weiterbreiten: http://www.kunststimmen-gegen-armut.de

Meckern war gestern! Verändern ist heute!

Mit besten Grüßen
KUNSTSTIMMEN GEGEN ARMUT
Petra

PS: Wie könnt Ihr Euch an dieser Aktion beteiligen?


- Sendet vor dem Stichtag 15. November ein Bild, Objekt, Skizze, Gedicht, gehäckeltes oder,
oder an Angela - inclusive Begleitschreiben. Also so versenden das es am 15. November ankommt.

Deutscher Bundestag
Frau Bundeskanzlerin Angela Merkel
Platz der Republik 1

D-11011 Berlin

und / oder

- Setzt den Aufruf in die verschiedene Foren ein
und / oder

- an welche Foren? An alle zu denen es paßt Hartz4, Familien, Kunst, Schulen

- Bekennt Euch zu dieser Aktion und baut das Logo auf Eure Homepage ein.
und / oder

Mund Werbung, benachrichtige Euree Familien, Freunde, Bekannten, Schulen und Kunden
und / oder

alles gesetzlich erlaubte was diese Aktion zum Erfolg führt

**************************

Ich mach mit!
petra
28.09.2007 14:07

-
Weitere Neuigkeiten

Kunststimmen gegen Armut vor Ort

Köln

Aktionsankündigung: Zahltag ? Schluss mit den ARGE-n Schikanen am 1. + 2. Oktober ARGE und Arbeitsagentur Köln Luxemburger Str. 121 Köln Für den 1. und 2. Oktober ist bei der Kölner ARGE und Arbeitsagentur ein Aktions-Camp der besonderen Art geplant. Unter dem Motto: ZAHLTAG: Schluss mit den ARGEn Schikanen ruft das Bündnis ?AGENTURSCHLUSS? dazu auf, an diesem Tag gemeinsame Gegenwehr und Widerstand gegen zunehmende und Repressionen und Willkürmaßnahmen an Erwerbslosen an den beiden Tagen zu organisieren und praktizieren. Bewusst soll der zweitgrößten Hartz IV-Behörde Deutschlands auf die ?Pelle? gerückt werden, steht die Kölner ARGE oftmals Modell für Verschärfungen gegenüber Hartz IV-Betroffenen. Völlig ungerechtfertigte Leistungseinstellungen oder ?Nichtbearbeitung? von Anträgen führen inzwischen verstärkt dazu, dass Erwerbslose immer häufiger am Monatsanfang ohne finanzielle Mittel dastehen und rechtmäßige Auszahlungen verweigert werden. Dagegen soll an beiden Tagen eine Gegenwehr und Selbstorganisation von Erwerbslosen aufgebaut werden, indem unter anderem ein personell starker ?Begleitservice? Erwerbslosen bei der Rechtsdurchsetzung und Auszahlung hilft. Daneben gibt es abwechslungsreiches Programm aus Informationen, Vorträgen und Kultur. Dazu haben ?Klaus der Geiger?, Micophon-Mafia? zugesagt. Ebenfalls hat die Initiative ?Kunststimmen gegen Armut? Atkionskunstformen signalisiert.

WIR SIND DABEI ! Wer mitmachen möchte ist herzlich Willkommen !weitere Infos unter: http://www.erwerbslosenforum.de/nachrichten/240907_242007240924_213_1.htm
patsec
06.11.2007 17:59

interesse?
hi zusammen, es würde mich wirklich interessieren, wie die user von augensound zu der aktion stehen? wer wird angie künstlich beposten? jemand hier, jemand da?

freundschaft p-)
modesto
08.11.2007 18:37

Ok ...
... ich stehe der sache positiv gegenüber ... aber bin da eher der Praktische ... und ob uns Angie sich am 15. November noch überraschen lassen wird ... möchte ich bei dieser schon ziemlich früh bekanntgemachten und ewig ausgebreiteten Aktion mit den Bildern .. doch stark bezweifeln ...

Ich habe mir in diesem Jahr erlaubt ... mich vor das hiesige "Sozial-Zentrum" zu stellen und folgende Handzettel 250 mal zu verteilen:



KONTOAUSZÜGE...

...es muß nur der letzte aktuelle Kontoauszug vorgelegt werden !

Beschwerde vorm hessischen Landessozialgericht Aktenzeichen: L 7 AS 32/05 ER 22. August 2005 stattgegeben - auch Sozialgericht Detmold - AZ: S 21 AS 133/06 vom 07.09.2006 (Rechtskräftig)

Zur Vorlage bei Antragstellung für ALG II genügt der letzte aktuelle Kontoauszug. Das Gericht stellt klar, dass ?...zum Antrag auf ALG II die Nachweise gehören, die im Antragsformular aufgeführt sind, nämlich Nachweise über das aktuelle Einkommen und Vermögen, und dass darüber hinausgehende Nachweise nur verlangt werden könnten, wenn die Behörde einen auf konkrete und schriftlich zu benennende Anhaltspunkte gestützten Verdacht des Leistungsmißbrauchs hegt.?

?Es steht aber nicht im Belieben der Verwaltung, Umfang und Reichweite der Mitwirkungspflichten von Antragstellern ohne konkrete rechtliche Grundlage festzulegen, und bei deren Nichterfüllung sogar die Sanktion der Leistungskürzung zu verhängen.?

Nach Ansicht des Gerichts beruft sich der Betroffene ?...zu Recht auf sein Sozialgeheimnis im Sinne des § 35 SGB I, dass nämlich die ihn betreffenden Sozialdaten im Sinne des § 67 Abs. 1 SGB X von den Leistungsträgern nicht unbefugt erhoben werden dürfen.?

Anmerkung:
Sollte Ihr Sachbearbeiter die Bearbeitung oder gar die Bewilligung von ALG II verweigern - haben Sie die Möglichkeit sofort Widerspruch einzulegen und beim Sozialgericht eine einstweilige Anordnung auf Sicherung des Lebensunterhalts zu beantragen (Nach § 86 b Abs. 2 Satz 1 Sozialgerichtsgesetz -SGG). Dies geht in der Regel sehr schnell und gibt dem Widerspruch aufschiebende Wirkung - Sie erhalten also, bis zur endgültigen Entscheidung durch das Sozialgericht, ihr ALG II

Auch bei Kontobewegungen handelt es sich also um geschützte Sozialdaten !!!!!!



Ich finde das ist praktische Hilfe ... vor Ort .. ohne lange Ankündigung .. just in time ... Nun bin ich allerdings gespannt wieviele ALG II-Bezieher sich auch getraut haben nicht die Kontoauszüge aus 3 Monaten vorzulegen. Werde nächste Woche mal Mäuschen spielen ....... ;O)
modesto
10.11.2007 20:16

Und jetzt kommt's ganz dicke ...
Ende 2007 läuft die alte 58er-Regelung aus (= mit 56 entlassen, 2 Jahre ALG I, dann mit 58 in Rente ohne Abzüge). Diese Regelung wird von der Regierung nicht verlängert.

Ergo: das SGB II schreibt vor, dass, wenn es eine andere Möglichkeit für ALG II-Bezieher gibt, Ihren Lebensunterhalt zu finanzieren, diese genutzt werden muß !!! (§ 5 Abs. 3 Satz 1 SGB II) .... und Rente ab 58 ist eine andere Möglichkeit ....

... also werden wir ab nächstes Jahr ein paar Hunderttausend weniger ALG II-Bezieher haben -und dass nicht weil sie plötzlich in Arbeit gekommen sind- sondern, weil sie mit 58 Zwangsverrentet werden ... übrigens mit 18% Abzug !!!!
petra
20.11.2007 23:56

Wahnsinn`s Akzionstag
Aus den ursprünglich 1000 Zusagen wurden bisher über 20.000 Stimmen

PRESSEERKLÄRUNG 20.11.2007 von KUNSTSTIMMEN

20.000 Menschen sendeten ihre "Kunststimmen gegen Armut" an Bundeskanzlerin Angela Merkel

Buch (Rhein-Lahn-Kreis). Über 20.000 Menschen aus ganz Deutschland sind dem Aufruf der Künstlerinitiative "Kunststimmen gegen Armut" gefolgt und haben ein eigenes Werk, verbunden mit einem Appell gegen Armut in Deutschland, an die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel geschickt. Den Sendungen wurde jeweils ein Begleitbrief beigefügt, in dem von der Initiative vorgeschlagenen Text lautet: "Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, heute erhalten Sie ein persönliches Kunstwerk von mir. Es ist ein Geschenk, und ich würde mich freuen, wenn Sie ein schönes Plätzchen in Deutschland dafür finden würden. Mit der Werksendung möchte ich ein Zeichen gegen die fortschreitende Armut in Deutschland setzen. Ich fordere die Abschaffung der Hartz IV-Gesetze und die Einführung von Mindestlöhnen. Bitte ändern Sie die Lebensbedingungen unserer von Armut betroffenen Menschen." Viele Menschen schilderten in ihren Begleitbriefen auch ihr persönliches Schicksal und ihre Erfahrungen mit Armut und Hartz IV.

Auf der Webseite der Initiative (http://www.kunststimmen-gegen-armut.de) ist seit September 2007 eine Auswahl der Werke in den unterschiedlichsten Genres zu sehen. Auch persönliche Schicksale und Erfahrungen mit Armut und Hartz IV sind auf der Seite nachzulesen.

Die Initiatoren der Aktion, die freischaffenden KünstlerInnen Thomas Baier, Bettina Gladisch, Anne Radstaak und Mona Schwenker zeigten sich von der hohen Teilnehmerzahl überwältigt. Sie hatten ihren Aufruf an weit aus weniger als 4.000 Adressaten verschickt. Wie das Bundespresseamt auf Anfrage eines Berliner Journalisten bestätigte, gingen im Bundeskanzleramt bisher bereits über 20.000 solcher Sendungen ein. Anne Radstaak erklärte: "Die hohe Teilnehmerzahl zeigt auf, dass immer mehr Menschen mit der Politik des Kabinetts nicht einverstanden sind. Mit ihrer Kunstwerksendung fordern die Menschen auch ein größeres
Mitbestimmungsrecht in wichtigen, gesellschaftlichen Fragen. Denn der von Frau Merkel propagierte Aufschwung kommt bei der Mehrheit der BürgerInnen in unserem Land nicht an."

In einem offenen Brief "Vom Geben und Nehmen" vom 1. November an die Kanzlerin
(http://www.kunststimmen-gegen-armut.de/brief.pdf), die Abgeordneten von Bund und Ländern sowie den größten deutschen Unternehmen zogen die Initiatoren eine Bilanz der Innenpolitik aus der Sicht der Bürgerinnen. Darin skizzierten sie auch Lösungsmöglichkeiten für eine neue, sozialere Gesellschaft auf. Auf diesen Brief gab es bisher von der Kanzlerin noch keine Antwort.

Was später mit den Kunstwerken geschehen soll und ob sie der Öffentlichkeit präsentiert werden, ist noch offen. Die InitiatorInnen und TeilnehmerInnen sind nun sehr gespannt auf die Antwort der Bundeskanzlerin, ihren Umgang mit den Kunstgeschenken und auf Ihre Reaktion auf die geäußerten politischen Forderungen.
petra
23.11.2007 11:23

20.000 Stimmen ...In der Regierungspressekonferenz ... mein Name ist Hase ...
Hallo Zusammen,

dieses Projekt läuft weiter, wer noch nicht hat und dennoch sich beteiligen möchte ... nur los

Denn ... Jetzt erst Recht ... Warum seht Ihr hier ...

Bundesregierung wollte von 20.000 eingegangenen Kunstwerken aus Volkes Hand nichts wissen
November 22, 2007
PRESSEINFORMATION 21.11.2007

Berlin. 21.11.2007 / In der Regierungspressekonferenz vom 21. November 2007, konnte der Regierungssprecher und Leiter des Bundespresse- und Informationsamtes der Bundesregierung, Ulrich Wilhelm, keine Auskunft darüber geben, wo die 20.000 Kunstwerke der Initiative ?Kunststimmen gegen Armut? gelagert werden. Die Beiträge der Künstler waren an die Deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel, im Deutschen Bundestag, adressiert. Regierungssprecher Wilhelm: ?Mir ist von den Einsendungen nichts bekannt, ich bin auch nicht perfekt.?

Der Eingang der Kunstwerke und Textbeiträge wurde jedoch bereits am Montag, den 19. November vom Chef vom Dienst des Bundespresseamtes, Andreas Brücher, einem anderen Hauptstadtkorrespondenten gegenüber bestätigt. Der Journalist saß ebenfalls in der Konferenz und bekräftigte, wie der Mitschrift der Bundespressekonferenz vom 21.11.2007 zu entnehmen ist (Link: http://www.bundesregierung.de/Webs/Breg ? enzen.html ) die Anfrage an die Bundesregierung. Er sagte: ?Es ist wunderlich, dass Ihnen der Eingang von über 20.000 Kunstwerke in unterschiedlichsten Ausführungen der Initiative ?Kunststimmen gegen Armut? nicht bekannt ist, zumal der Chef vom Dienst vom Bundespresseamt ihm genau dies aber bestätigt hat.?

Der Regierungssprecher blickte zu seinem Mitarbeiter, erteilte ihm das Wort: ?Sagen Sie etwas dazu, wenn Sie etwas wissen, entweder gleich jetzt hier oder nach dieser Veranstaltung.? Brücher später zu den Journalisten: ?Bislang sind mehr als 20.000 Kunstwerke unterschiedlicher Art und Qualität im Bundeskanzleramt eingegangen und gehen immer noch ein.? ?Wir wollen noch ein paar Tage warten, der Vorgang ist noch nicht abgeschlossen?, sagte der CvD. ?Wie üblich wird sich ein Mitarbeiterstab des Kanzleramtes um diese Angelegenheit kümmern.? Was mit den Werken geschieht, kann er noch nicht sagen, aber ?unverlangt eingesandte Kunstwerke werden nicht öffentlich gezeigt.? Das Filmen der Lagerstätte und der Kunstgegenstände sei nicht gestattet, den Standort gab der CvD nicht preis, laut seiner E-Mail werden ?die Kunstwerke derzeit sicher eingelagert.? Über ihren weiteren Verbleib sei noch nicht entschieden. ?Selbstverständlich können wir nicht allen 20.000 Einsendern antworten?, heißt darin weiter. In den meisten Fällen handle es sich offenbar ohnehin nicht um persönliche Anschreiben, sondern um den offenen Brief der Initiative. ?Individuell gefasste Schreiben erhalten selbstverständlich eine Antwort vom Bundeskanzleramt.?

Brücher telefonierte nachmittags mit der Redaktion vom Demokratie-Spiegel MedienModul und teilte mit:? Das Bundeskanzleramt ist keine Kunstgalerie?, da aber die Sache noch am Laufen ist, ?fließen verschiedene Überlegungen nach der Verwendung ein.? Dazu gehörten die Gedanken an eine Versteigerung oder Auktion der Gegenstände zur finanziellen Unterstützung der Künstler genauso, wie das Finden eines Abnehmers oder eines Ausstellungsortes, - aber eben auch die Gedanken, dass keine weiteren Aktionen von Seiten der Regierung erfolgen. Im Moment sind die ?Gegenstände nicht aufgereiht und nicht ausgepackt?, so Brücher. Er verglich die Aktion der ?Kunststimmen gegen Armut? mit einer ähnlichen Aktion in der Vergangenheit, bei der ?unverlangt 1.060 Hemden beim Kanzleramt eingingen.? Die wurden auch nicht ausgepackt. Der Mitarbeiter vom Bundespresseamt bestätigte, jederzeit über die Vorgänge zur Kunstaktion Auskunft zu geben, ?dafür sitze ich ja hier.?

Offen bleibt in den Augen der Initiatoren von ?Kunststimmen gegen Armut? die Frage, warum der Regierungssprecher vom Kunstwerkeeingang in nicht unerheblicher Anzahl nichts wusste. ?20.000 Pakete mit Bildern, Skulpturen, Zeichnungen von professionellen Künstlerin wie auch ?Handgemaltem? aus Kinderhand dürften eigentlich nicht zu übersehen gewesen zu sein?, erklärten die Initiatoren der Künstlerinitiative. Den Werksendungen lagen neben von der Initiative vorgeschlagene auch persönlich verfasste Begleitbriefe bei, in denen sich die Menschen zu den Themen ?Hartz IV, fortschreitende Armut und Mindestlohn? äußerten. Möchte die Kanzlerin diese Themen unter den Tisch kehren? Die Initiatoren der Aktion ?Kunststimmen gegen Armut? bleiben jedoch an diesen Themen dran. Dazu hatten sie der Kanzlerin auch einen offenen Brief ?Vom Geben und Nehmen, oder warum wir unsere Gesellschaft neu definieren müssen? (http://www.kunststimmen-gegen-armut.de/brief.pdf) geschickt. Auch hierzu hat sich die Kanzlerin bisher noch nicht geäußert. Die Initiatoren fordern die Regierung auf, sich dem für die BürgerInnen brennendem Thema einer in ihren Augen schwindenden Sozialpolitik zu stellen. (Franziska Syller, MedienModul, Berlin)

****

Hallo liebe Kunststimmen,

die ersten Reaktionen des Regierungssprechers Wilhelm über den "kleinen" Posteingang in der Regierung zeigen auf, dass
die Regierung die Sache unter den Tisch kehren will, was zu erwarten war. Seht bitte hierzu auch unsere
Pressemitteilung vom 21.11.2007 "Bundesregierung wollte von 20.000 eingegangen Kunstwerken aus Volkes Hand nichts
wissen" geschrieben von Fransiska Syller, MedienModul, Berlin.

Um den Druck etwas zu erhöhren, wollen wir jetzt die Bundestagsabgeordneten einschalten. Hierzu bitten wir Euch um
Eure Mithilfe. Btte stellt bei Bundestagsabeordneten in Eurer Region folgende Fragen:

1. Was gedenkt Angela Merkel mit den über 20.000 Kustwerken zu tun?

2. Wie lautet die konkrete Zahl der eingegangenen Sendungen?

3. Wie reagiert die Regierung auf die politischen und gesellschaftlichen Forderungen unserer Aktion? Unsere
Forderungen nochmals zur Erinnerung: Abschaffung der Hartz IV-Gesetze, Einführung eines gesetzlich vorgeschriebenen
Mindestlohns, Maßnahmen zur Bekämpfung von Armut in Deutschland, mehr Mitbestimmungsrecht der Bürger für eine
sozialere Gesellschaft.

4. Warum antwortet die Regierung nicht auf unseren offenen Brief "Vom Geben und Nehmen, oder warum wir unsere
Gesellschaft neu definieren müssen" vom 01.11.2007 an Bundeskanzlerin Angela Merkel
(http://www.kunststimmen-gegen-armut.de/brief.pdf), der auch an alle Bundestags- und Landtagsabgeordneten und deutsche
Unternehmen geschickt wurde?

Bitte fordert die Abgeordneten auf, diese Fragen als offizielle Anfragen in einer der nächsten Parlamentssitzungen zu
stellen. Stellt den Kontakt mit den Abgeordneten her und bleibt in Verbindung, so dass wir alle in den nächsten Wochen
hinterherhaken können. Sicherlich haben Abgeordnete der jetzigen Opposition, also Mitglieder der GRÜNEN, Die Linke und
FDP, eher ein offenes Ohr für unser Anliegen.

ZIEL ist: Wir wollen gehört werden und unsere poltischen Forderungen umgesetzt haben! 20.0000 Menschen und Meinungen
sind schon ein imenses Potential. Verschweigen in der Öffentlichkeit ist also nicht! Und die Aktion ist noch längst
nicht beendet. Es treffen weiterhin Sendungen in der Regierung ein. Also weiter machen!

Reaktionen auf Eure Anfragen schickt uns bitte an info@kunststimmen-gegen-armut.de. Ganz herzlichen Dank für Eurer
Engagement! Meckern war gestern! Verändern ist heute"


P.S. Aktion läuft einfach weiter - ohne Stichtag ! Es wäre toll, wenn Ihr die Aktion wieder in Eurem Umfeld verbreiten
würdet, und noch mehr LEute aktivieren könnt !



Liebe Grüße
KUNSTSTIMMEN GEGEN ARMUT
Thomas Baier, Bettina Gladisch, Anne Radstaak, Mona Schwenker

Hauptstraße 36
D-56357 Buch/Taunus
Telefon 0 67 72 - 96 92 07
http://www.kunststimmengegenarmut.de
info@kunststimmen-gegen-armut.de
Enza
23.11.2007 14:33

-
[quote]hi zusammen, es würde mich wirklich interessieren, wie die user von augensound zu der aktion stehen? wer wird angie künstlich beposten? jemand hier, jemand da?[/quote]

Hi Ihr Lieben !

Ich selbst war eine sehr lange Zeit meines Lebens in dieser abhängigen Situation.

Ich hatte mich darüber geärgert und war "gegen" die Willkür, "gegen" diese Fremdbestimmung, "gegen" meine daraus resultierende Ohnmacht ... ich war zerfressen von diesem "ich bin dagegen!". Bis ich jemandem begegnete, der mich dann fragte: "Wieso konzentrierst du dich auf die Dinge, die du "nicht" haben willst ? Solange du immer daran denkst, wie schlecht es dir geht und wogegen du bist, setzt du dich immer wieder damit auseinander, und damit ist das deine Realität !?" ... hm, nungut ... das war dann genauso wie mit dem grünen Elefanten ... denn: Denke jetzt "nicht" an einen grünen Elefanten ! (ich bin sicher, Ihr alle habt jetzt dieses Bild vor Augen.)

Ich begann also, mir vorzustellen, WAS ICH WILL.

In diesem Falle ist die Formulierung: "Kunststimmem GEGEN Armut" etwas schwierig, denn damit können wir uns leicht immer wieder in diese "Ohnmacht" hineindenken.
Ich finde, die Formulierung "Kunststimmen FÜR DIE UNTERSTÜTZUNG der MENSCHEN IN ARMUT" - psychologisch betrachtet - etwas sinniger.

Lieber Gruß,
Enza

 


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